Freitagabend.
Ihr Betrieb steht still.
Montag zahlen Ihre Mitarbeiter.
Ransomware-Gruppen greifen bevorzugt kleine und mittlere Unternehmen an — weil sie weniger IT-Schutz haben als Konzerne, aber genug Umsatz, um Lösegelder zahlen zu können. Im Schnitt dauert ein Betriebsausfall nach Ransomware 21 Tage. Die meisten KMU überleben das nicht ohne Versicherung.
treffen KMU
nach Ransomware
schließen innerhalb 6 Monate
Wie ein typischer Angriff auf ein KMU abläuft
Eine Phishing-Mail. Ein Klick.
Ein Mitarbeiter öffnet eine täuschend echte Rechnung im Anhang. Die Schadsoftware installiert sich still im Hintergrund. Sechs Wochen lang lesen die Angreifer Ihre E-Mails mit — und warten auf den richtigen Moment.
Alle Daten werden verschlüsselt — übers Wochenende
Gezielt am Wochenende. Die Ransomware verschlüsselt alles: ERP-System, Buchhaltung, Kundendaten, E-Mails, Backups. Niemand merkt es bis Montagmorgen. 60 Stunden ungestörte Arbeit für die Angreifer.
Nichts geht mehr. Gar nichts.
Alle Bildschirme zeigen denselben Sperrbildschirm mit einer Bitcoin-Adresse. Kein ERP. Keine Angebote. Keine Lieferungen. Kein Zugriff auf Kundenkontakte. Ihre Mitarbeiter stehen da und können nichts tun.
Die Pflichten häufen sich
DSGVO-Meldepflicht (72h), Information betroffener Kunden, Meldung an Behörden. Gleichzeitig: Liefertermine platzen, Kunden springen ab, Rechnungen können nicht gestellt werden. Alles gleichzeitig. Ohne Anwalt unbezahlbar.
Die Rechnung: € 150.000–400.000
IT-Forensik, neue Hardware, Systemwiederherstellung, Datensicherung, Anwaltskosten, PR-Krisenmanagement, Umsatzausfall. In einer Umfrage: 60% der KMU, die einen schweren Cyberangriff erlebt haben, schließen innerhalb von sechs Monaten.
Sind Sie versicherbar?
Viele KMU erfüllen die Mindestanforderungen der Versicherer nicht — ohne es zu wissen. Unser kostenloser Risikocheck zeigt in 8 Fragen, wo Lücken sind und wie Sie sie schnell schließen können.
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Das ideale Ziel
Zu klein für eine eigene IT-Sicherheitsabteilung, groß genug für ein lohnendes Lösegeld. Kriminelle Gruppen haben die Angriffe auf KMU industrialisiert: automatisierte Scans, vorgefertigte Exploits, professionelle Verhandlungsführung.
Supply-Chain-Risiko
Angreifer nutzen KMU als Einfallstor in deren Großkunden. Wenn Ihre Systeme kompromittiert sind, gefährden Sie auch Ihre Auftraggeber — und riskieren Vertragsstrafen und Haftungsansprüche.
Homeoffice ohne Kontrolle
Seit 2020 arbeiten viele Mitarbeiter von Heimgeräten mit privatem WLAN. Jedes unsichere Gerät ist eine direkte Verbindung in Ihr Firmennetzwerk — ohne Firewall, ohne Monitoring, ohne Kontrolle.
Cloud-Dienste falsch konfiguriert
Office 365, SharePoint, AWS — mächtige Tools, die katastrophal enden, wenn Multi-Faktor-Authentifizierung fehlt oder Zugriffsrechte falsch verwaltet werden. 80% der Cloud-Datenpannen sind menschliche Konfigurationsfehler.
CEO-Fraud & Social Engineering
Der "Chef" schreibt dringend: „Überweise sofort € 45.000 auf dieses Konto." Angreifer recherchieren Ihre Unternehmensstruktur auf LinkedIn und simulieren interne E-Mails täuschend echt. Ein Klick genügt.
NIS2-Richtlinie & DSGVO-Haftung
Seit Oktober 2024 greift NIS2 — auch für viele KMU als Teil kritischer Lieferketten. Zusätzlich: Bei Datenpannen haftet die Geschäftsführung persönlich für DSGVO-Verstöße. Kein Backup, keine Verschlüsselung, kein Versicherungsschutz — das ist Ihr Risiko.
Was die Cyberversicherung für Ihr Unternehmen übernimmt
Umsatzausfall und laufende Kosten während des Angriffs und der Wiederherstellungszeit werden ersetzt.
Spezialisierte Experten analysieren den Angriff, sichern Beweise und stellen alle Systeme wieder her.
Wenn eine Zahlung unvermeidbar ist, übernimmt die Versicherung die Ransomware-Forderung — nach professioneller Verhandlung.
Rechtsbeistand für alle Meldepflichten gegenüber Behörden, betroffenen Kunden und Geschäftspartnern.
Schadensersatzansprüche von Kunden oder Geschäftspartnern, die durch den Angriff entstehen, sind mitversichert.
Schäden durch gefälschte Überweisungsanweisungen und Betrug durch Social Engineering sind in guten Policen abgedeckt.
Krisenkommunikationsexperten helfen, den Schaden gegenüber Kunden, Presse und Öffentlichkeit zu begrenzen.
Sofortige Reaktion rund um die Uhr — denn Angreifer wählen Wochenenden und Feiertage bewusst aus.
Was KMU uns am häufigsten fragen
Was kostet eine Cyberversicherung für ein KMU?
Die Prämie hängt von Jahresumsatz, Branche, Anzahl der Mitarbeiter und vorhandenen Schutzmaßnahmen ab. Für kleine Unternehmen beginnen die Kosten oft bei 800–2.500 € pro Jahr. Im Vergleich: Ein einziger Tag Betriebsausfall kostet die meisten KMU mehr. In einem kostenlosen Erstgespräch ermitteln wir Ihren genauen Bedarf und vergleichen Angebote.
Mein IT-Dienstleister sagt, wir sind gut geschützt. Brauche ich trotzdem eine Versicherung?
Technischer Schutz und Versicherungsschutz ergänzen sich — sie ersetzen sich nicht. Der beste IT-Schutz kann einen entschlossenen Angreifer oder menschliches Versagen (Phishing-Klick) nicht zu 100% verhindern. Wenn es trotzdem passiert, deckt die Versicherung Betriebsausfall, Forensik, Anwaltskosten und Haftung — Dinge, die kein IT-Dienstleister übernimmt.
Greift die Versicherung auch, wenn ein Mitarbeiter den Angriff durch einen Fehler ermöglicht hat?
Ja — und das ist entscheidend. Die überwiegende Mehrheit aller Cyberangriffe beginnt mit menschlichem Versagen: ein Phishing-Klick, ein schwaches Passwort, eine falsch konfigurierte Cloud-Freigabe. Eine gute Cyberversicherung deckt auch Schäden durch fahrlässige Mitarbeiterfehler ab.
Deckt meine bestehende Betriebshaftpflicht Cyberangriffe ab?
Nein. Die Betriebshaftpflicht schützt Sie vor Schadensersatzansprüchen Dritter durch körperliche oder Sachschäden — aber nicht vor Datenverlust, Betriebsausfall durch Ransomware oder DSGVO-Bußgeldern. Für diese Risiken brauchen Sie eine eigenständige Cyberversicherung.
Bin ich als Geschäftsführer persönlich haftbar, wenn wir keine Cyberversicherung haben?
Das ist eine berechtigte Sorge. Als Geschäftsführer sind Sie verpflichtet, angemessene Maßnahmen zur IT-Sicherheit zu treffen (§ 43 GmbHG, DSGVO Art. 32). Passiert ein Datenpanne und es fehlen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, können Sie persönlich für DSGVO-Bußgelder und Schadensersatzansprüche in Haftung genommen werden. Eine Cyberversicherung ist auch Ihr persönlicher Schutz.
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Wie gefährdet ist Ihr Unternehmen?
In einem 20-minütigen Gespräch analysieren wir Ihre konkrete Situation — Unternehmensgröße, Branche, vorhandene Schutzmaßnahmen — und zeigen, welche Absicherung wirklich Sinn macht und was sie kostet.