Handwerksbetriebe & Baugewerbe

Dienstag, 6:14 Uhr.
CNC-Steuerung verschlüsselt.
Kein Auftrag verlässt die Werkstatt.

68 % der Handwerksbetriebe arbeiten heute digital — von der Auftragsplanung bis zur CNC-Maschine. Doch kaum einer ist gegen Cyberangriffe versichert. Der durchschnittliche Schaden: € 194.000. Ohne Cyberversicherung trägt das Ihr Betrieb allein.

68 % der Handwerksbetriebe
arbeiten digital
€ 194k durchschnittlicher
Schaden pro Angriff
86 % der Unternehmen waren
bereits Ziel eines Angriffs

Was ein Cyberangriff in Ihrem Betrieb anrichtet

Tag 1 — 06:14 Uhr

Die Werkstatt steht still

Die CNC-Fräse zeigt eine Fehlermeldung. Der Bürorechner nur einen Sperrbildschirm. Auftragsplanung, Kundendaten, Rechnungen — alles verschlüsselt. Die ersten Monteure stehen vor verschlossenen Dateien.

Tag 1 — 08:00 Uhr

Kunden warten, Aufträge stocken

Ohne Zugriff auf Auftragsplanung und Materiallisten können laufende Projekte nicht weitergeführt werden. Baustellen stehen still. Liefertermine können nicht eingehalten werden. Kunden rufen an — niemand hat Antworten.

Tag 1 — 12:00 Uhr

Kundendaten betroffen — Meldepflicht

Adressen, Auftragsdetails, Zahlungsdaten — alles lag auf dem Server. Die DSGVO-Meldepflicht greift innerhalb von 72 Stunden. Wer meldet? Wie? An wen?

Tag 2 — 09:00 Uhr

Lösegeld: € 45.000 in Bitcoin

Die Angreifer melden sich. 48 Stunden Frist. Zahlen Sie nicht, landen Ihre Kundendaten im Darknet. Der IT-Dienstleister sagt: Wiederherstellung dauert Wochen. Jeder Tag ohne Betrieb kostet tausende Euro.

Woche 2–4

Wiederaufbau — wenn das Geld reicht

IT-Forensik, neue Hardware, Neuinstallation der Maschinensteuerung, Datenrettung. Kosten: € 20.000–60.000. Umsatzausfall pro Woche: € 10.000–30.000. Vertragsstrafen für geplatzte Termine kommen obendrauf.

Warum Handwerksbetriebe im Fadenkreuz stehen

Vernetzte Maschinen als Einfallstor

CNC-Fräsen, Laser-Cutter, 3D-Drucker — viele Produktionsmaschinen hängen am Netzwerk. Ihre Steuerungssoftware wird selten aktualisiert und ist ein leichtes Ziel für Angreifer.

Digitale Auftragsplanung ohne Schutz

Aufträge, Kalkulationen, Kundendaten, Rechnungen — alles liegt digital vor. Oft auf einem einzigen Server, ohne Segmentierung und ohne getestetes Backup.

Keine eigene IT-Abteilung

Im typischen Handwerksbetrieb kümmert sich der Chef nebenbei um die IT. Phishing-Mails werden nicht erkannt — und ein falscher Klick genügt.

Baustellen-WLAN & mobile Geräte

Tablets auf der Baustelle, Smartphones mit Zugriff auf Firmendaten, ungesicherte Hotspots — jedes Gerät ist ein potenzieller Angriffsvektor.

Zulieferer und Subunternehmer

Handwerksbetriebe sind eng vernetzt mit Lieferanten und Auftraggebern. Ein kompromittierter E-Mail-Account reicht, um per Social Engineering falsche Rechnungen einzuschleusen.

Vertragsstrafen bei Terminverzug

Im Baugewerbe gelten enge Fristen. Fällt die digitale Planung aus, platzen Termine — und Vertragsstrafen kommen zum Cyberschaden obendrauf.

Was die Cyberversicherung für Ihren Betrieb übernimmt

Betriebsunterbrechungsschaden

Umsatzausfälle während des Stillstands werden ersetzt — inklusive laufender Kosten wie Löhne, Miete und Leasing.

IT-Forensik & Systemwiederherstellung

Spezialisierte Experten analysieren den Angriff, sichern Beweise und stellen Ihre Systeme und Maschinensteuerungen wieder her.

Lösegeldzahlungen

Ransomware-Forderungen werden geprüft. Wenn eine Zahlung unvermeidlich ist, übernimmt die Versicherung.

Wiederherstellung digitaler Daten

Auftragsplanung, Kalkulationen, Kundendaten, CAD-Dateien — die Kosten für Datenrettung und Rekonstruktion sind gedeckt.

24/7 Notfall-Hotline

Sofortige Reaktion — auch nachts und am Wochenende. Ein Cyberangriff wartet nicht bis Montagmorgen.

DSGVO-Krisenmanagement

Rechtsbeistand für die Meldepflicht gegenüber Datenschutzbehörden und ggf. betroffenen Kunden innerhalb der 72-Stunden-Frist.

Vertragsstrafen & Haftpflicht

Schadenersatzforderungen von Kunden wegen verspäteter Lieferung oder Terminverzug durch den Cyberangriff sind mitversichert.

Reputationsschutz

Kommunikationsexperten helfen, den Schaden gegenüber Kunden, Auftraggebern und Lieferanten zu begrenzen.

Was Handwerker uns am häufigsten fragen

Was kostet eine Cyberversicherung für meinen Handwerksbetrieb?

Die Prämie hängt von Betriebsgröße, Jahresumsatz, Digitalisierungsgrad und vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen ab. Für kleine Handwerksbetriebe beginnen die Kosten bei 400–900 € pro Jahr. Das ist ein Bruchteil der Kosten, die ein einziger Angriffstag verursacht. In einem kostenlosen Erstgespräch ermitteln wir Ihren genauen Bedarf.

Braucht ein kleiner Betrieb mit 5 Mitarbeitern wirklich eine Cyberversicherung?

Gerade kleine Betriebe sind besonders gefährdet — und besonders verwundbar. Ransomware unterscheidet nicht nach Betriebsgröße. Aber ein 5-Mann-Betrieb kann einen Schaden von € 194.000 kaum aus eigener Kraft stemmen. Die Cyberversicherung ist genau für diese Fälle da.

Sind auch CNC-Maschinen und vernetzte Produktionsanlagen versichert?

Ja. Eine gute Cyberversicherung deckt Schäden an vernetzten Produktionsanlagen ab, wenn diese durch einen Cyberangriff beeinträchtigt werden — inklusive Stillstandkosten und Wiederherstellung der Steuerungssoftware. Wir achten bei der Auswahl gezielt darauf, dass dieser Baustein enthalten ist.

Deckt meine Betriebshaftpflicht Cyberangriffe ab?

Nein. Die Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden Dritter — nicht Ihre eigenen IT-Systeme, Daten oder Betriebsunterbrechung durch einen Cyberangriff. Dafür brauchen Sie eine eigenständige Cyberversicherung.

Wie schnell bekomme ich im Ernstfall Hilfe?

Alle empfohlenen Policen beinhalten eine 24/7-Notfall-Hotline mit garantierten Reaktionszeiten. IT-Forensiker und Rechtsanwälte sind typischerweise innerhalb weniger Stunden erreichbar — auch am Wochenende.

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Wie gefährdet ist Ihr Betrieb?

In einem 20-minütigen Gespräch analysieren wir Ihre konkrete Situation — Betriebsgröße, vernetzte Maschinen, vorhandene Schutzmaßnahmen — und zeigen, welche Absicherung wirklich Sinn macht.

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Markus Kopka · moovnao GmbH
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